IENICA
IENICA, das interaktive europäische Netzwerk
für Industriepflanzen und deren Anwendungen,
ist von der Abteilung Forschung der Europäischen
Kommission gegründet worden und startete
im Februar 1997. Die Fortführung unter dem
5. Rahmenprogramm begann im April 2000 und
läuft 3 Jahre.
Das IENICA-Projekt ist ein übergeordnetes
Netzwerk, welches andere unabhängige Organisationen
und Initiativen Europas, die sich mit der
Entwicklung von nachwachsenden Rohstoffen
aus heimischen Pflanzen beschäftigt, verbindet.
Partner Länder
EU-15
Beitrittskandidaten: Bulgarien, Cypern, Tschechien, Estland, Ungarn,
Litauen, Polen und
Rumänien
Kooperationsländer: Israel, Schweiz, USA und Kanada
Obwohl die Märkte für Stärkeprodukte und
einige Öle, wie z.B. die Erucasäure, gut
etabliert sind, ist die Entwicklung im industriellen
Non-Food-Sektor aus landwirtschaftlichen
Pflanzen eher noch im Anfangstadium. Nachweisbar
ist ein beträchtliches Pflanzenpotenzial
vorhanden, welches als Rohmaterial für die
Produktion eingesetzt werden könnte und damit
herkömmliche Produkte ersetzten würde. Obwohl
es immer Förderungen in der wissenschaftlichen
Forschung gab, wurden die Marktorientierung
bzw. Markteinführungen vernachlässigt. Konferenzen
und Diskussion im Industriesektor zeigen,
dass einige Schlüsselpunkte umzusetzen sind,
um einen weiteren Einsatz von nachwachsenden
Rohstoffen zu gewährleisten.
Ziel sollte es sein, dass sich der Markt stabilisiert. Dafür sind vor allem zwei Komponenten ausschlaggebend:
IENICA will helfen, die Schwächen der Kommerzialisierung
und Vermarktung von Non-Food-Pflanzen zu
überwinden, so dass sie sich dort etablieren
können, wo sie langfristig ökonomisch lebensfähig
sind.
Die Hauptaufgaben IENICA´s sind:
Zur Vervollständigung des Projekts wird der
Fortschritt geprüft. Dieser wird gemessen
an seinen Auswirkungen auf Märkte insbesondere
auf die spezifischen Märkte benannt auf der
IENICA -Website charakterisiert und beurteilt.
Außerdem kann bei einer länderbasierten Einschätzung
(mit europäischem Überblick) festgestellt
werden, inwieweit der Markt von in Europa
hergestellten Produkten erschlossen ist.
Das IENICA-Projekt versucht mit zunehmendem
Technologietransfer und Marktorientierung
die ökonomische Überlebensfähigkeit von Non-Food-Produkten
aus heimischen Pflanzen, durch positive Wechselwirkung
und Zusammenarbeit auf allen Stufen der Produktions-Versorgungs-Veredlungs-
und Vermarktungskette zu unterstützen.